Was wäre, ако die Schöpfung niemals stattgefunden hätte?
Nicht als Verleugnung der Existenz,
sondern als Verweigerung der bequemsten Illusion: dass die Realität gegeben, vollendet и von etwas außerhalb unserer selbst garantiert sei.
Der Null-Genesis beginnt dort, wo die klassischen Philosophien verstummen —
in dem Moment, in dem die Verantwortung unerträglich wird.
Dieser visionäre, metaphysische Roman entfaltet sich innerhalb des Paradigmas des Neoessentiellen Integralismus — ein philosophischer Ansatz, der etablierte Denksysteme integriert und über sie hinausgeht. Er erkennt Platons Streben nach transzendenter Wahrheit an, Aristoteles’ Teleologie, die moralische Architektur religiöser Metaphysik, Descartes’ rationale Gewissheit, Kants Grenzen der Wahrnehmung, Hegels historische Dynamik, Nietzsches Ablehnung von Autorität und Heideggers Seinsfrage.
Doch er verweigert den letzten Fluchtweg, den sie alle offen lassen: die Möglichkeit, die Verantwortung außerhalb des Menschen zu verlagern.
In „Der Null-Genesis“ wird die Realität nicht durch Wille oder Plan erschaffen, sondern durch den Zustand.
Schöpfung ist kein Akt. Sie ist ein Phasenübergang.
Wenn die Angst sich stabilisiert, wird die Welt zur Angst.
Wenn Kontrolle bevorzugt wird, folgt die Materie der Kontrolle.
Wenn Verantwortung nach außen verlagert wird, spiegelt die Realität Verlassensein wider.
Der Architekt ist kein Wesen. Er ist der Moment, in dem die Bewegung erstarrt.
Dies ist keine Philosophie des Trostes.
Sie bietet keine Erlösung ohne Preis, keine Zukunft ohne Teilhabe.
Sie fragt nicht: „Was ist wahr?“ Sie fragt: „In welchem Zustand wählen wir zu existieren?“
Wenn die Realität nicht gegeben ist, wird uns nichts Äußeres retten.
Es gibt keine Zeugen. Nur Beteiligte.
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